| VIENNA CITY OF MUSIC | |
| Wiener Klang für die Welt |
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| Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist tief in der DNA Wiens als Musikwelthauptstadt verankert und international exzellent vernetzt. |
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| Text : Evelyn Rois & Bruno Stubenrauch | |
| Aida Garifullina, Marie Jacquot, Gustav Mahler, Zubin Mehta, Andrés Orozco-Estrada, Patricia Kopatchinskaja, Angelika Kirchschlager, Claudio Abbado, Mitsuko Uchida, Gautier Capuçon ... Die Liste ehemaliger Studierender der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), die an der absoluten Weltspitze stehen, ist so beeindruckend wie lang und zeugt eindrucksvoll von der internationalen Strahlkraft und Bedeutung der Musikstadt Wien im Allgemeinen und der mdw im Besonderen. Verwoben mit der Musikwelthauptstadt Wien 50 Klaviere in einer langen Reihe, 50 Studierende des Instituts für Klavier der mdw füllen den Großen Saal des Wiener Konzerthaus zusammen mit den Musikern des Klangforum Wien mit hypnotischen Klangflächen: Bei der Aufführung von Georg Friedrich Haas‘ grandiosem Werk „11.000 Saiten“ bei der diesjährigen Ausgabe von Wien Modern im vergangenen November hatten die Studentinnen und Studenten der mdw einen ihrer spannendsten Auftritte im Wiener Konzertkalender. Das Festival für Neue Musik ist allerdings nur eine von vielen essenziellen Beteiligungen der mdw am Konzertgeschehen der Musikstadt Wien. Das jährliche Konzert des Webern Symphonie Orchesters der mdw im Wiener Musikverein, diese Saison am 31.01.2024 unter der Leitung von Stardirigent Manfred Honeck, zählt ebenso zu den Highlights wie die Oratorienkonzerte im Schlosstheater Schönbrunn im Jänner oder die Sommer Open-Air-Konzerte der mdw im Museumsquartier. Mehr als 1.000 Konzerte jedes Jahr von Studierenden der mdw bieten Gelegenheit, zukünftige Stars des Klassikbetriebes live zu erleben. Kulturbotschafter des Wiener Klanges Bereits in Ihrer Entstehungsgeschichte ist die mdw aufs engste mit der Musikwelthauptstadt Wien und der Wiener Klassik verwoben. Von der „Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“, die auch für die Errichtung des Wiener Musikvereins mit dem weltberühmten Goldenen Saal verantwortlich zeichnete, ursprünglich als Singschule ins Leben gerufen, bildet die mdw seit mittlerweile 206 Jahren jedes Jahr rund 3.000 Musikerinnen und Musiker aller Sparten, von Gesang bis zum Dirigat aus. Studierende aus weltweit mehr als 70 Nationen sind an der mdw immatrikuliert. An neun Standorten ist die Universität für Musik und darstellende Kunst mit ihren 25 Instituten in Wien präsent, von der barocken Kirche St. Ursula in der Innenstadt über das Schlosstheater Schönbrunn bis zum mdw-Campus im dritten Wiener Gemeindebezirk, der mit dem Neubau des Future Art Lab 2020 nicht nur ein architektonisches Statement setzt, sondern auch Konzertsäle, Tonstudios und einen multifunktionalen, elektroakustischen Klangraum auf dem neuesten Stand der Technik bereit stellt. Erstklassige musikalische und wissenschaftliche Expertise ist jedoch nur ein Aspekt der Ausbildung an der mdw, wie Rektorin Ulrike Sych unterstreicht. Ebenso entscheidend ist, dass die Absolventinnen und Absolventen den speziellen Wiener Klang und die Werte der mdw an ihre zukünftigen Wirkungsstätten in alle Welt tragen - was sie gleichzeitigzu wichtigen Kulturbotschaftern macht, betont Sych. Zu den herausragenden Qualitäten der mdw zählt auch ihr bestens ausgebautes Netz internationaler Verbindungen: Mehr als 200, teils langjährige Kooperationen unterhält die mdw weltweit. Diese breit gefächerte internationale Zusammenarbeit sorgt nicht nur für Wissenstransfer, so Rektorin Sych weiter, sie generiert auch eine Reihe von Auftrittsmöglichkeiten - ein essenzieller Schlüsselfaktor in der musikalischen Ausbildung. Blick für die Zukunft Dass die mdw in den internationalen Universitätsrankings stets auf den vordersten Plätzen gereiht wird, gründet auch in der offenen Auseinandersetzung mit drängenden Themen der Gegenwart. Den profunden Diskurs über Fragen wie den Umgang mit KI oder die Gestaltung zukünftiger Arbeitswelten im Kunst- und Kulturbereich schreibt sich die mdw ebenso groß auf die Fahnen wie das Bekenntnis zu demokratischen Werten, Gleichbehandlung und Diversität. Im Juli 2023 ist die mdw zusammen mit sieben europäischen Partneruniversitäten für das EU-Projekt „IN.TUNE – Innovative Universities in Music & Arts in Europe“ ausgewählt worden. In enger europaweiter Vernetzung sollen in den kommenden vier Jahren innovative Konzepte für den Umgang mit den akuten Herausforderungen der Musikhochschulen und des Musik- und Kultursektors im Allgemeinen entwickelt werden. Ein wesentlicher weiterer Schritt, so Rektorin Ulrike Sych, in der Entwicklung der mdw als eine der international führenden Universitäten für Musik und darstellende Kunst. Die Musikwelthauptstadt Wien wäre ohne mdw nicht denkbar und und umgekehrt nährt sich das internationale Gewicht der mdw aus der Strahlkraft Wiens als Zentrum der Klassischen Musikwelt - eine fruchtbare Symbiose, die auch weiterhin für genuine musikalische Höhenflüge sorgen wird. ______________________ „Wir setzen Maßstäbe!“
Die mdw gehört zu den renommiertesten Universitäten für Musik und darstellende Kunst weltweit und erreicht kontinuierlich Top-Platzierungen an der Spitze internationaler Rankings. Unsere Studierenden kommen aus weltweit mehr als 70 Ländern. Die mdw verfügt auch über stark ausgeprägte wissenschaftliche Bereiche, in denen wir international Maßstäbe setzen, etwa in der Musiktherapie oder der künstlerischen Forschung. Welche Symbiosen bestehen zwischen Wien als Musikwelthauptstadt und der mdw? Die mdw ist von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien vor mehr als 200 Jahren als Singschule gegründet worden und bis heute eng mit der Wiener Musiktradition verbunden. Wir kooperieren mit den renommierten Kulturinstitutionen der Stadt - den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem RSO, dem Musikverein, dem Wiener Konzerthaus oder Wien Modern - davon profitieren unsere Studierenden auf dem Weg in eine professionelle Karriere. Unsere Absolvierenden tragen die fachliche künstlerische und wissenschaftliche Exzellenz, den Wiener Klang und die Werte der mdw an ihre zukünftigen Wirkungsstätten in aller Welt und sind damit wichtige Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschafter. 2024 ist Schönberg- und Brucknerjahr. Wie geht die mdw auf diese Jubiläen ein? Sowohl im künstlerischen als auch im wissenschaftlichen Bereich der mdw wird es zahlreiche Veranstaltungen geben. Unser Anton Bruckner Institut für Chor- und Ensembleleitung etwa startet ab März einen 10-monatigen Schwerpunkt, um seinen Namenspatron mit Konzerten, Vorträgen und Thementagen zu würdigen und zu ergründen. Arnold Schönberg steht im Zentrum einer neuen Ausstellung unseres Exilarte-Zentrums, die ab 5. März 2024 unter dem Titel „Triangel der Wiener Tradition“ den Fokus auf Zemlinsky, Schönberg und Hoffmann richtet. Das Exilarte-Zentrum, das sich der Aufarbeitung der Werke und Biografien von im Nationalsozialismus verfolgten Komponistinnen und Komponisten widmet, ist mittlerweile im Gebäude der mdw an der Lothringerstraße beheimatet. Das Rektorat hat Exilarte 2016 als Forschungszentrum an die mdw geholt, denn wir erachten dieses von Gerold Gruber initiierte Projekt als gesellschaftspolitisch unverzichtbar. Als Universität sehen wir es als unsere Aufgabe, hier einen Beitrag in der Aufarbeitung der durch die Nazis begangenen Verbrechen zu leisten und dazu beizutragen, bedeutende Werke vor dem Vergessen zu bewahren und sie an den ihnen zustehenden Platz in den Repertoires der Konzerthäuser zu bringen. Welche Stellenwert haben die internationalen Kooperationen für die mdw? Eine gemeinsame Konzertreihe mit dem neuen Korea Kulturzentrum Wien zählt zu unseren jüngsten Kooperationsprojekten. Wir haben über 200 internationale Kooperationen an der mdw. Der internationale Austausch ist essenziell für die Positionierung der mdw und die fachliche Weiterentwicklung unserer Studierenden, die im Zuge solcher Projekte neue Auftrittsmöglichkeiten erhalten und sich im internationalen Wettbewerb präsentieren. ______________________
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